Der Zyklus
"Bilder aus dem altjüdischem Familienleben"
und sein Maler
Moritz Daniel Oppenheim
Oppenheim spiegelt in diesem Zyklus eine idealisierte Welt des Lebens im Ghetto wider, wie sie ihm aus seiner Kindheit in Erinnerung ist. Er standardisiert und typisiert die Personen in seinen Bildern.
Den Lesern sollen in dem vorliegenden Begleittext Sachinformationen über das jüdische Brauchtum im Alltag, im Fest- und Jahreskreis vermittelt werden. Sein Stil setzt sich bewußt von der blumigen, und nicht mehr zeitgemäßen Kommentierung von Leopold Stein (1866) und Emil Levy (1913) ab. Ein anschließendes Glossar bietet die Möglichkeit, verwendete hebräische Begriffe nachzuschlagen.
Die Abbildungen in unserem Buch stammen aus dem Verlag Hermann Keller, Frankfurt, 1882.
Die Serie besteht aus vier Themenkreisen.
Der erste schildert persönliche Feste und Szenen aus dem religiösen Alltag eines jüdischen Menschen von der
Geburt bis zur Trauung:
Die Trauung
Sabbat-Ausgang
Das Licht- oder Weihe-Fest