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VERGRIFFEN!!!

Ilona Pfeifer & Monica Kingreen

Hanauer Juden 1933-1945
Entrechtung, Verfolgung, Deportation

3 Stühle, 4 Tassen, 24 Teller, 1 Kaffeemühle - minutiös ist der Hausrat des Hanauer Bürgers Isodor Ochs, der seit 1939 den Zwangsvornamen Israel tragen musste, auf einer mehrseitigen Versteigerungsliste des Finanzamtes Hanau zusammengestellt. Isodor Ochs, war am 5. September 1942 von Hanau nach Theresienstadt deportiert worden, ein Monat später, am 9. Oktober, wurde sein Vermögen öffentlich auf der Straße in Hanau versteigert. 1,50 Reichsmark wurden für die Kaffeemühle geboten. Verkaufserlös und neuer Besitzer wurden bürokratisch genau in der Liste erfasst.
Zu finden ist dieses Dokument in einem im CoCon-Verlag erschienenen Buch über die Geschichte der Hanauer Juden von 1933 bis 1945, in dem der evangelische Arbeitskreis "Christen - Juden" die Grauen der Nazi-Verbrechen im wahrsten Sinne des Wortes dem Leser "vor Augen" führen will.

Herausgeber: Evangelische Arbeitskreis "Christen - Juden" Hanau.

144 Seiten, ISBN: 3-928100-64-5, Preis: 14,90 €

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